20 Apr

  • Veröffentlicht von: Greifswald Marketing

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Projekt der Generationen in Greifswald

Greifswald hat den Zuschlag des Anne-Frank-Zentrums Berlin für das Projekt „Generationen im Dialog über Flucht in Geschichte und Gegenwart“ erhalten. Die Universitäts- und Hansestadt gehört damit zu dem engen Kreis von nur vier Städten in Ostdeutschland, die dafür ausgewählt wurden. Weitere Städte sind Fürstenwalde (Brandenburg), Königstein (Sächsische Schweiz, Sachsen) sowie Kyritz und Wusterhausen/Dosse (Brandenburg).

Ziel des Projektes ist es, Jugendliche und Erwachsene miteinander ins Gespräch zu bringen, um ihre Erfahrungen mit Flucht oder mit Geflüchteten auszutauschen. Dadurch soll das Verständnis füreinander sowie der Zusammenhalt und ein Zusammenleben in Vielfalt gestärkt werden. In Greifswald wird das Projekt gemeinsam durch die Stadtverwaltung, die Greifswald Marketing GmbH, das Quartiersbüro in Schönwalde II und den Präventionsrat umgesetzt. Das Quartiersbüro zeichnet sich als Anlaufstelle für Einwohner des Stadtteils aller Altersgruppen, Flüchtlinge und Spätaussiedler aus. Es arbeitet zugleich eng mit den Schulen des Stadtviertels zusammen und ist mit interkulturellen Initiativen vernetzt. Das Projekt soll noch in diesem Jahr starten und bis zum Jahresende umgesetzt werden.

Text: Pressestelle der Universitäts- und Hansestadt Greifswald, A. Reimann